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Home    FAQ    Pedelecs, E-Bikes oder S-Pedelecs

Pedelecs, E-Bikes oder S-Pedelecs?

Elektromobilität ist nicht nur bei Autos auf dem Vormarsch – auch Radfahrer können von elektrischer Unterstützung beim Treten profitieren.

Die Begriffe Pedelecs, E-Bikes und S-Pedelecs werden häufig verwechselt oder falsch benutzt. Wir wollen dir hier die Unterschiede und Merkmale der elektrischen Fahrräder erläutern. Außerdem zeigen wir dir die Vor- und Nachteile von Elektro-Bikes und worauf du beim Umstieg bzw. Kauf achten solltest.

 

  1. Unterschiede und Merkmale von Pedelecs, E-Bikes und S-Pedelecs

    1.1 Pedelec

    1.2 E-Bike

    1.3 S-Pedelec

  2. Vor- und Nachteile von Elektrofahrrädern

         2.1 Vorteile des E-Bike-Fahrens

         2.2 Nachteile von E-Bikes

 

1. Unterschiede und Merkmale von Pedelecs, E-Bikes und S-Pedelecs

 

     1.     1. Pedelec

 

Der Begriff Pedelec kommt von „Pedal Electric Cycle“ und bezeichnet ein unterstützendes Elektrofahrrad. Erst wenn der Fahrer in die Pedale tritt springt der eingebaute Motor an und nicht, wie von vielen gedacht, per Knopfdruck.

Der Antrieb ist daher immer eine Kombination aus Muskelkraft und maschineller Unterstützung. Komplett ohne körperliche Betätigung geht es also nicht.

Bei einem Pedelec ist die Leistung des Motors auf 250 Watt und die Höchstgeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt.

Die Kraft des Fahrers auf die Pedale wird als Trittfrequenz bezeichnet. Die Intensität der Unterstützung lässt sich stufenweise wählen. Bei Pedelecs spricht man von einer progressiven Tretunterstützung, das heißt die Unterstützung nimmt ab, sobald die Geschwindigkeit zu nimmt. Bei einem Tempo von 25 km/h gibt es keine Unterstützung mehr.

Laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) sind Pedelecs mit Fahrrädern gleichgestellt. In der Praxis bedeutet das:

 

  • keine Führerscheinpflicht

  • keine Versicherungs- und Kennzeichenpflicht

  • keine Helmpflicht

  • kein Mindestalter

 

Aufgrund der hohen zu erreichenden Geschwindigkeiten und Eigenarten des Beschleunigens liegt die Empfehlung für die Nutzung eines Pedelecs aber bei 14 Jahren.

Auch würden wir jedem Radfahrer, egal ob mit Motorunterstützung oder nicht, immer dazu raten einen Fahrradhelm zu tragen. Sicherheit geht vor.

Tatsächlich sind 95 % aller in Deutschland verkauften Elektrofahrräder Pedelecs, auch wenn zum großen Teil der Begriff E-Bike verwendet wird.

 

     1.     2. E-Bike

 

Ein E-Bike beschleunigst du, ohne in die Pedale zu treten. Der Motor übernimmt den kompletten Antrieb des Rades und wird über einen Griff eingeschaltet. Bei einem E-Bike ist eine Motorleistung bis 500 Watt erlaubt. Die Regulierung der Geschwindigkeit erfolgt für gewöhnlich auch über den Gasdrehgriff am Lenker.

E-Bikes sind demnach tretunabhängige Elektrofahrräder. Da sie quasi von alleine fahren, werden sie als Kleinkraftrad bzw. Leichtmofa eingestuft. Daher ist ein Mofa-Führerschein (Führerscheinklasse AM) und ein Versicherungskennzeichen nötig, um im Straßenverkehr fahren zu dürfen. Außerdem besteht für E-Bike-Fahrer eine Helmpflicht.

Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit für E-Bikes liegt bei 25 km/h.

 

 

     1.     3. S-Pedelec

 

Technisch gesehen funktionieren S-Pedelecs wie normale Pedelecs. Der Motor wird erst durch das Treten in die Pedale in Gang gesetzt. Allerdings gibt es vor allem rechtlich gesehen große Unterschiede.

Da S-Pedelecs Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h erreichen können und dürfen, werden die motorisierten Räder als Kleinkrafträder eingestuft. Für den Besitzer besteht eine Versicherungspflicht und daher eingehend ein Versicherungskennzeichen für das Fahrzeug. Wer ein S-Pedelec fahren möchte, benötigt mindestens den Führerschein der Klasse AM (Mofa-Führerscheinschein) und muss somit auch mindestens 16 Jahre alt sein. Lediglich Personen, die vor dem 1. April 1965 geboren sind benötigen keinen gesonderten Führerschein.

Auch für das Fahren mit einem S-Pedelec besteht eine Helmpflicht. Anders als bei anderen Elektro-Fahrrädern ist nur das Fahren auf der Straße erlaubt. Radwege sind für S-Pedelecs tabu, selbst wenn sie mit einem „Mofa frei“-Schild ausgezeichnet sind.

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Hinweis:

Im weiteren Verlauf des Textes und auf den anderen Seiten unseres Shops verwenden wir den Begriff „E-Bike“ für Räder mit Elektroantrieb. Dieser hat sich nämlich im alltäglichen Sprachgebrauch bei den meisten Menschen festgesetzt.

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2. Vor- und Nachteile von Elektrofahrrädern

 

     2.     1. Vorteile des E-Bike-Fahrens

 

Ganz klar, E-Bike Fahren macht unheimlich Spaß!

Du bist weiterhin aktiv und erweiterst deinen Einsatzbereich ganz automatisch. Schon nach kurzer Zeit wirst du im Alltag und in deiner Freizeit viel häufiger auf das Zweirad zurückgreifen. Dank Elektroantrieb fährst du morgens zur Arbeit, ohne verschwitzt anzukommen. Auch die Fahrt zum Supermarkt lässt sich prima mit dem E-Bike erledigen. Falls die Taschen oder der Einkaufskorb prall gefüllt und schwer sind, wählst du einfach eine höhere Unterstützungsstufe und bewältigst die Fahrt nach Hause mühelos.

Gegenwind, steile Anstiege oder hohe Berge sind mit einem E-Bike keine Herausforderung. Du erweiterst mit einem Elektro-Bike im wahrsten Sinne des Wortes deinen Horizont. Bestimmt hast du einen Ort, den du schon immer gerne mit dem Rad erkunden wolltest, die Distanz bisher aber zu groß war. Mit einem E-Bike legst du diese Strecke locker zurück.

Und ja, E-Bike Fahren ist Sport!

Gesunder Sport sogar. Denn dein Puls liegt beim Pedalieren im optimalen Bereich, aktiviert das Herz-Kreislauf-System und trainiert auf schonende Weise deine Muskeln und Gelenke. Selbstverständlich werden durch die körperliche Betätigung auch Kalorien verbrannt.

Leistungsunterschiede beim Radfahren lassen sich mit einem Elektrorad ganz leicht anpassen. Vielleicht hat dein Partner nicht so eine große Muskelkraft wie du. Diese Differenzen kann er oder sie durch die Tretunterstützung ausgleichen. In Zukunft fahrt ihr immer im gleichen Tempo.

Körperlich beeinträchtige Personen oder Senioren bleiben mit einem E-Bike unabhängig und flexibel. Auch Menschen, die nach einer Krankheit oder einem Unfall langsam wieder aktiv werden wollen, ist der Kauf eines E-Bikes zu empfehlen. Jeder Fahrer wählt die für ihn angenehmste Unterstützung.

Selbstverständlich gibt es auch Vorteile gegenüber des Autos.

E-Bike Fahren ist klimafreundlicher. Der fehlende Einsatz von Treibstoff schont die Umwelt und deine Geldtasche. Auch die Instandhaltungskosten liegen weit unter dem eines Pkw.

In der Stadt bist du mit einem E-Rad häufig schneller unterwegs als mit dem Auto. Du sparst dir das Stehen im Stau und die lästige Parkplatzsuche.

 

      2.     2. Nachteile von E-Bikes

 

Ein Vorteil gegenüber des Pkw ist ein Nachteil im Vergleich zu einem „normalen“ Fahrrad: Der Preis. Aufgrund der verbauten Elektrotechnik kostet ein E-Bike natürlich mehr als ein Rad ohne Motorunterstützung. Je nach E-Bike Typ (Citybike, MTB, Trekkingrad) fangen die Anschaffungskosten bei rund 1.000 Euro an.

Unsere Empfehlung: Kaufe dein E Bike auf Raten, zum Bespiel mit payever 0% Finanzierung über 36 Monate. Bei einem Neupreis von 2.000 Euro, bezahlst du monatlich lediglich 55 Euro.

Auch das Gewicht eines E-Bikes ist höher, was ebenfalls am Motor und dem benötigten Akku liegt. Ca. 20 -23 kg bringt ein Elektrorad auf die Waage.

Der Akku hält nicht ewig. Das gilt natürlich bei deinen Fahrten, denn selbst der ausgiebigste Akku muss mal aufgeladen werden. Das betrifft aber auch die gesamte Lebensdauer der Batterie. Nach ca. 1000 Ladyzyklen oder 6 Jahren ist eine Neuanschaffung notwendig.

Bist du mit einem E-Bike in der Stadt zwar häufig schneller unterwegs und kannst beim Supermarkt dein Rad direkt vor der Tür abstellen, so ist der Platz für deine Einkäufe auf dem Zweirad nun Mal begrenzt. Daher eignet sich das E-Fahrrad alleine nicht für große Einkäufe. Selbstverständlich gibt es aber praktische Lösungen wie die Aufrüstung mit Packtaschen oder Anhänger.